Luftbefeuchtung bei den Österreichischen Bundesforsten

Nicht nur die Natur braucht es feucht


Für die Österreichischen Bundesforste gehört eine zusätzliche Luftbefeuchtung seit 14 Jahren zum Wohlfühlklima und zum Schutz der Mitarbeiter-Gesundheit. 2018 investierte das Unternehmen in die neueste Technik der Direkt-Raumluftbefeuchtung.

Die Österreichische Bundesforste AG (ÖBf) ist als größter Naturraumbetreuer für 10% der Staatsfläche, darunter auch 74 der größeren Seen, und 15% der Waldfläche verantwortlich. Alleinaktionärin der ÖBf ist die Republik Österreich. Für die über 1.000 Mitarbeiter sind der Schutz der Umwelt und der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen der Natur oberstes Ziel der täglichen Arbeit. Das Kerngeschäft der ÖBf ist die Forstwirtschaft: Über 1,5 Millionen Festmeter Holz werden jährlich u.a. an Sägeunternehmen und die Papier- und Zellstoffindustrie geliefert. Die Unternehmensleitung hat seit 2002 ihren Sitz in Purkersdorf inmitten des Wienerwaldes.

Luftfeuchte unter 20 Prozent

Das repräsentative Gebäude gilt als größtes Büro-Vollholzgebäude Österreichs. Die dominierenden Baumaterialien Holz und Glas unterstreichen die Naturnähe ebenso wie die Transparenz des Unternehmens. Sonnenwärme und Tageslicht werden durch das gläserne, runde Atrium im Zentrum des Gebäudes optimal für die 140 Mitarbeiter genutzt und in die einzelnen Bürobereiche getragen. „Unser Gebäude zeigt eindrucksvoll, wie wichtig uns nachhaltige Ressourcennutzung ist. Leider konnte das Raumklima zu Beginn nicht in gleichem Maße überzeugen“, erinnert sich Dr. Stefan Trzesniowski, Sicherheitsfachkraft bei den ÖBf. Messungen der relativen Luftfeuchte gleich nach dem Einzug im Jahr 2002 ergaben Werte von weit unter 20 Prozent. Da die Mitarbeiter sich zunehmend über trockene Schleimhäute, gereizte Augen und Atemwege beschwerten, empfahl die Arbeitsmedizinerin Dr. Sigrid Kölbl-Klufa, Lösungen zur Erhöhung der Luftfeuchte zu suchen. Dr. Trzesniowski bekam die Aufgabe, gemeinsam mit dem Betriebsrat und dem Vorstand unterschiedliche Möglichkeiten einer zusätzlichen Luftbefeuchtung zu bewerten: „Unsere Ideen reichten von 5 m hohen Bäumen im Atrium, offenen Klima-Brunnen bis hin zu kleinen Standgeräten in jedem Büro. Fehlende Steuerungen, hoher Pflege- und Wartungsaufwand und hygienische Bedenken ließen alle Vorschläge durchfallen.“ Als auch eine mögliche Luftbefeuchtung in der Klimaanlage als technisch zu aufwändig und wartungsintensiv bewertet wurde gingen die ÖBf schließlich mit einer Direkt-Raumluftbefeuchtung neue Wege.

Mitarbeiter begeistert

Seit 2005 setzt das Unternehmen eine Draabe Hochdruckdüsen-Luftbefeuchtung von Condair Systems ein. Kleine, direkt in den Büros installierte Luftbefeuchter sichern digital gesteuert eine ganzjährig optimale Luftfeuchte von 45 Prozent. „Diese ideal zur Nachrüstung geeignete Technik begeisterte uns von Beginn an. Nach Installation des Systems waren die Beschwerden unserer Mitarbeiter schlagartig weg“, berichtet Dr. Trzesniowski. Über die Wartung und Reinigungen muss sich Dr. Trzesniowski, der auch für die Haustechnik verantwortlich ist, keine Gedanken machen: „Die Luftbefeuchtung ist für uns sehr wartungsfreundlich. Der Hersteller tauscht die Wasseraufbereitung und die Luftbefeuchter regelmäßig aus, ohne dass wir uns darum kümmern müssen.“ Alle Luftbefeuchter werden nur mit hygienisch aufbereitetem Wasser betrieben, das über eine mehrstufige Wasseraufbereitung bereitgestellt wird. Die Systeme sind in mobile Kleincontainer eingebaut, die halbjährlich gegen komplett gewartete Anlagen ausgetauscht werden. Jährliche VDI-Zertifizierungen und das DGUV Testzeichen (AUVA in Österreich) dokumentieren den hohen Hygiene- und Wartungsstandard nach außen.

Unverzichtbar wie eine Heizung

Als die ÖBf nach fast 13 Jahren zuverlässigem Betrieb die Wahl hatten, eine verbesserte Luftbefeuchtungstechnik einzusetzen, gab es vom Vorstand sofort die Freigabe für die Ersatz-Investition in eine neue Anlage von Condair Systems. Die neuen Luftbefeuchter Draabe NanoFog Sens sind im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich kleiner und leiser. Der feine Nebel, der bei Bedarf direkt in die Räume gesprüht wird, ist dadurch kaum noch sichtbar. 18 NanoFog Sens Luftbefeuchter mit einer maximalen Gesamtleistung von 27 Liter/Stunde sind in den Bürobereichen der ÖBf installiert. Größter Vorteil der neuen Technik liegt für Dr. Trzesniowski in der Wasseraufbereitung: „Hochdruckpumpe und Umkehrosmose sind jetzt nur noch in einem anstatt in zwei Containern eingebaut. Dadurch ist der Aufwand für die Wartung, der Platzbedarf und der Energieverbrauch viel geringer.“

Rückblickend auf die letzten 14 Jahre ist für Dr. Stefan Trzesniowski die zusätzliche Luftbefeuchtung genauso unverzichtbar geworden wie eine Heizung: „Die ganzjährig optimale Luftfeuchte ist für unsere Mitarbeiter ein spürbarer Wohlfühl- und Gesundheitsfaktor. Die Luftbefeuchtungsanlage ist voll akzeptiert, nicht zuletzt weil sie seit 14 Jahren vom ersten Tag an funktioniert.“

 


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